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6 Mar

Lektionen, die Sie von einer Jobabsage lernen können

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Sie verbringen Ewigkeiten damit Ihren Lebenslauf perfekt auf die Stelle zuzuschneiden, geben Ihr Bestes beim Verfassen Ihres Anschreibens und sind so charmant wie noch nie in Ihrem Vorstellungsgespräch. Auch wenn Sie glauben, dass Sie alles Mögliche dafür getan haben um den Job zu bekommen, zahlen sich Ihre Bemühungen leider nicht immer aus. Das soll allerdings nicht bedeuten, dass irgendetwas mit Ihnen nicht stimmt, oder dass Sie komplett arbeitsunfähig sind. Es könnte schlichtweg einen anderen Bewerber/in gegeben haben, der/die besser auf den Job gepasst hat. Eine Absage kann manchmal sehr demotivierend sein und Sie könnten schnell zum Aufgeben geneigt sein, aber sehen Sie es stattdessen lieber als eine Möglichkeit zum Lernen.

 

1. Lassen Sie Ihre Persönlichkeit durchscheinen

Obwohl Sie in einem Bewerbungsgespräch die Eigenschaften, die für den Job relevant sind demonstrieren wollen, ist der Personaler auch daran interessiert mehr über Sie als Person zu erfahren. Seien Sie ehrlich und aufrichtig und zeigen Sie Ihre Persönlichkeit. Wenn der Personaler/in dann entscheidet, dass Sie nicht in die Unternehmenskultur passen, vertrauen Sie dieser Einschätzung, denn letztendlich wollen Sie auch nicht in einer Umgebung sein, die Sie nicht glücklich macht.

 

2. Seien Sie neugierig

Stellen Sie stets Fragen in einem Vorstellungsgespräch. Es sollte immer ein Dialog sein, damit auch Sie alles über das Unternehmen und den Job erfahren, dass Sie wissen möchten und es zeigt außerdem, dass Sie an der Stelle interessiert sind. Obwohl Sie normalerweise am Ende des Gespräches die Möglichkeit bekommen Fragen zu stellen, sollten Sie auch zwischendurch ein paar Fragen einwerfen. Dies zeigt, dass Sie dem Personaler aktiv zuhören und es gibt Ihnen ebenso die Chance die Richtung des Gespräches ein wenig zu kontrollieren.

 

3. Teilen Sie Informationen, die nicht auf Ihrem Lebenslauf stehen

Wenn Sie zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen worden sind, haben die Personaler Ihren Lebenslauf mit großer Wahrscheinlichkeit bereits gelesen. Daher gibt es keinen Grund, alles Wort für Wort zu wiederholen. Der Personaler/in möchte mehr über Sie erfahren und rausfinden was Sie wirklich können. Nutzen Sie also die Gelegenheit um über Ihre beruflichen Errungenschaften in mehr Detail zu erzählen, die man einem Lebenslauf nicht entnehmen könnte.

 

4. Sehen Sie das Gute in einer negativen Situation

Anstatt eine Absage schlichtweg als negative Erfahrung zu betrachten, versuchen Sie das Gute darin zu sehen. Wenn Sie zum Beispiel nicht genommen wurden, weil der Personaler/in dachte, dass Sie nicht gut in das Unternehmen passen würden, dann hat er/sie eventuell davor bewahrt in einem Job anzufangen, bei dem Sie Probleme gehabt hätten hineinzupassen. Und falls Sie abgelehnt wurden, weil Sie einen Fehler gemacht haben, dann wissen Sie worauf Sie beim nächsten Bewerbungsgespräch achten müssen. Nicht jedes Unternehmen bei dem Sie sich vorstellen, ist auch wirklich für Sie geeignet.  Aus diesem Grund: Sehen Sie es positiv und bewerben Sie sich weiter.

 

5. Setzen Sie nicht alles auf eine Karte

Gehen Sie nicht automatisch davon aus, dass Sie den Job in der Tasche haben, nur weil Sie ein gutes Gefühl nach dem Vorstellungsgespräch haben. Sie mögen vielleicht ein guter Bewerber für die Stelle sein, aber es gibt immer noch weitere Kandidaten, die sich ebenso für den Job beworben haben, die sogar noch geeigneter sein könnten. Und es können durchaus noch andere Faktoren ins Spiel kommen, wie zum Beispiel eine Verzögerung des geplanten Starttermins oder die Stelle könnte ganz und gar gestrichen werden. Falls Sie also auf der Suche nach einem neuen Job sind, setzen Sie nicht alles auf eine Karte und nutzen Sie die Wartezeit um nach weiteren Stellenangeboten zu suchen. Es ist nichts falsch daran sich seine Türen offen zu halten und je mehr Bewerbungen Sie abschicken, desto größer sind die Chancen ein Jobangebot zu bekommen. 

Tags: Blog Bewerbungstipps

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