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10 Jul

Notlügen, die Sie in keinem Vorstellungsgespräch verwenden sollten

Notlüge, Bewerbung

Wenn Sie endlich Ihren Traumjob gefunden haben, sind Sie vermutlich dazu bereit alles dafür zu tun, um ihn zu bekommen. Auch wenn Sie dafür auf ein paar kleine Notlügen zurückgreifen müssen. Auch für den Fall, dass es sich wie eine Belehrung anhört: Lügen fliegen früher oder später immer auf. Und abhängig von dem Ausmaß der Lüge, könnte es Sie am Ende sogar den Job kosten.

Hier sind die 3 gängigsten Notlügen, die Personaler schon von Weitem als solche entlarven können.

1. „Meine größte Schwäche ist mein Hang zum Perfektionismus“

Jeder Bewerber grault sich vor der Frage nach seiner größten Schwäche. Die Frage kommt vielen wie eine Falle vor, die- wenn man nicht aufpasst, dazu führt, dass man den Job definitiv nicht bekommen wird. Anstatt also die Wahrheit zu sagen, erzählen Sie dem Personaler, dass Sie Perfektionist sind, der sich zu sehr auf Details konzentriert, oder dass Sie ein Workaholic sind, der von Arbeit einfach nicht genug bekommen kann. In Wirklichkeit will der Personaler/in Sie lediglich besser kennenlernen und herausfinden, wie Sie mit Herausforderungen umgehen. Seien Sie deshalb ehrlich und geben Sie Ihre Schwächen zu und beschreiben Sie, wie Sie daran arbeiten Ihr Defizit zu verbessern.

2. „Ich habe Erfahrung mit [fügen Sie eine beliebige Fähigkeit ein]“

Es kann sehr frustrierend sein, wenn Sie einen Job finden, der 3 Jahre Erfahrung in einer bestimmten Disziplin voraussetzt und Sie lediglich 2,5 Jahre mitbringen. In solchen Fällen kann es sehr verlockend sein die Zahl einfach aufzurunden. Welchen Unterschied machen schon ein paar Monate? Einen sehr großen, falls Ihr neuer Vorgesetzter dahinter kommen sollte. Studien haben ergeben, dass das Ausmaß an Erfahrungen mit Abstand eine der häufigsten Lügen von Bewerbern ist. Das interessante hierbei ist, dass die gleiche Studie ebenso besagt, dass 42% von Arbeitgebern einen Bewerber auch dann noch in Betracht ziehen würden, wenn er/sie nicht alle, aber die Mehrheit von Voraussetzungen erfüllt. Anstatt also zu riskieren, dass Ihre Lüge früher oder später auffliegt, konzentrieren Sie sich lieber auf die Erfahrungen, die Sie bereits gesammelt haben und wie Sie diese in dem Unternehmen einbringen könnten.

3. „Es war schlichtweg an der Zeit, meinen Job zu kündigen“

Die Frage, weshalb Sie auf der Suche nach einem neuen Job sind, ist immer unangenehm. Insbesondere falls der Grund für Ihre Kündigung Ihr Chef ist. Wenn Sie bei dieser Frage allerdings ausweichen und nur einen wagen Grund angeben, werden bei dem Personaler die Warnsignale angehen und er/sie wird sich die schlimmsten Szenarios ausmalen. Die Wahrheit ist, dass viele Menschen tatsächlich einen unausstehlichen Chef haben. Eine Umfrage hat ergeben, dass einer von zwei Mitarbeitern seinen Job gewechselt hat, da er/sie mit seinen Vorgesetzten nicht zurecht kam. Damit Sie in Ihrem neuen Job nicht in die gleiche Situation kommen, müssen Sie in Ihrem Vorstellungsgespräch ehrlich sein. Dies soll nicht bedeuten, dass Sie grenzenlos über Ihren Chef herziehen sollten. Stattdessen erklären Sie was ist es, das Ihnen an seinem/ihrem Managementstil nicht gefallen hat. Wenn Sie zum Beispiel das Gefühl hatten, dass Ihr ehemaliger Chef Ihre Ideen nicht respektiert hat und Ihre Bemühungen nicht anerkannt wurden, könnten Sie direkt nachfragen, wie das Unternehmen, für das Sie sich vorstellen, ihre Mitarbeiter wertschätzt.

Egal wie verlockend es auch sein mag während eines Vorstellungsgespräches zu lügen, es ist nie eine gute Idee. Wenn Sie hingegen offen und ehrlich sind, wird Ihr Personaler und zukünftiger Chef Ihnen mit Sicherheit dankbar sein.

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Tags: Blog Bewerbungstipps

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