News/blog

11 Dec

Sollten Sie ein Gegenangebot annehmen?

Gegenangebot

Sie sind auf der Suche nach einem neuen Job, bringen Ihren Lebenslauf auf den neusten Stand und gehen zu etlichen Interviews. Und dann bekommen Sie endlich das lang ersehnte Jobangebot und freuen sich darauf bald bei Ihrem neuen Unternehmen anzufangen. Bis es dazu kommt, müssen Sie bei Ihrem aktuellen Arbeitgeber jedoch noch Ihre Kündigung einreichen.

An diesem Punkt treffen viele auf eine Hürde in Form eines Gegenangebots von ihrem Arbeitgeber. Viele Arbeitgeber geraten in Panik, wenn sie von den Wechselwünschen ihrer Mitarbeiter hören und ziehen alle Register, um Sie dazu zu bewegen das Unternehmen doch nicht zu verlassen.

Dies bringt den Mitarbeiter oft in eine schwierigen Situation – sollten Sie das Angebot annehmen oder zu Ihrer Entscheidung stehen und etwas Neues ausprobieren?

Weshalb wollen Sie Ihren Arbeitsplatz wechseln?

Das erste was Sie machen sollten, ist darüber nachzudenken, weshalb Sie sich überhaupt nach einem neuen Job umgesehen haben. War es wegen Schwierigkeiten mit Ihrem Vorgesetzten? Frustration aufgrund mangelnder Aufstiegsmöglichkeiten? Enttäuschung über das Unternehmen im Allgemeinen? Oder suchen Sie ganz einfach nach einer neuen Herausforderung? Das Gehalt allein ist für die meisten nur sehr selten das einzige Problem. Wenn also das Gegenangebot Ihres derzeitigen Arbeitgebers in erster Linie ein höheres Gehalt ist, dann wird dies mit großer Wahrscheinlichkeit Ihre Unzufriedenheit nicht beheben.

Darüber hinaus zeigen Statistiken, dass 70 Prozent der Mitarbeiter, die ein Gegenangebot angenommen haben, innerhalb von 6 Monaten wieder auf Jobsuche sind. Wenn Sie ein Gegenangebot in Erwägung ziehen, müssen Sie sich demnach sicher sein, dass das Angebot ihre Probleme in Ihrer aktuellen Rolle vollständig löst.

Warum macht Ihr Arbeitgeber ein Gegenangebot?

Wenn Sie über Ihre Motivation für einen Arbeitsplatzwechsel nachdenken, sollten Sie sich ebenso über die Gründe, die Ihr Arbeitgeber hat Ihnen ein Gegenangebot zu machen, bewusst sein.  

Macht er Ihnen ein Gegenangebot, nur weil er sich nicht die Mühe und die Kosten machen möchte, einen neuen Mitarbeiter zu finden? Oder stehen tatsächlich Veränderungen für das Unternehmen bevor, an denen Ihr Arbeitgeber Sie teilhaben lassen möchte? Beurteilen Sie die Situation und seien Sie bereit, Ihren Arbeitgeber zu fragen, warum er sich entschieden hat, ein Gegenangebot zu machen und wie das Angebot Ihre Unzufriedenheit beheben soll.

Wie man mit einem Gegenangebot am Besten umgehen sollte

Wenn Sie ein Gegenangebot erhalten, haben Sie keine andere Wahl, als einer Partei abzusagen. Wenn Sie sich dafür entscheiden ein Gegenangebot anzunehmen, informieren Sie das Unternehmen so früh wie möglich darüber.

Wenn Sie sich entschließen, ein Gegenangebot abzulehnen, dann seien Sie ehrlich zu Ihrem derzeitigen Arbeitgeber und sagen es ihm sobald Sie Ihre Entscheidung getroffen haben. Erklären Sie Ihre Gründe für Ihren Entschluss und bedanken Sie sich für die Möglichkeiten, die Ihnen in Ihrem aktuellen Job geboten wurden.  

Alles in allem, wenn es darum geht, mit einem Gegenangebot umzugehen, nehmen Sie sich Zeit, über Ihre Motivation, einen neuen Job zu finden, nachzudenken. Treffen Sie keine vorschnellen Entscheidungen und stellen Sie so viele Fragen wie nötig, um einen gut überlegten Entschluss fassen zu können.

 

Tags: Blog Bewerbungstipps Karriere-Blog

comments powered by Disqus

Was bedeutet #5G für die #Zukunft eines Betriebs? #Internet #IoT #Handel https://t.co/7TQtUn84Gx

Folgen Sie uns auf Twitter @Annapurna_De